März 2013
Elli (3 Jahre)
von: Nicole Feiereis 

Als ich zum zweiten Mal schwanger war und bei einer Ultraschall-Untersuchung erfuhr, dass wir ein Mädchen bekommen (wir hatten bereits einen knapp 2 Jahre alten Sohn), habe ich natürlich als erstes einen rosa Strampler gekauft. Und dann habe ich mir überlegt, was ich mit meinem Mädchen alles anstellen würde. Ich stellte mir vor, wie ich ihr kleine Zöpfe flechte, wir zusammen mit Puppen spielen – ich würde sogar Verwendung für die rosa Hausschuhe finden, die ich vor einiger Zeit gekauft hatte.

Dann kam meine Elli drei Wochen zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt. 

So hatte ich mir das nicht vorgestellt, aber der Anblick dieses bildhübschen kleinen Wesens ließ mich alle Strapazen der Geburt vergessen. Dann kam, was wahrscheinlich fast alle PWS-Mütter kennen: Die Verlegung ins Wärmebettchen auf die Kinderstation, Elli bekam eine Magensonde und musste gefühlte 100 Untersuchungen über sich ergehen lassen. Unser Arzt fand anfangs nichts und trotzdem war er beunruhigt, dabei wirkte meine Elli so zufrieden mit sich und ihrer Welt. Fünf Tage nach ihrer Geburt wurde Elli ins Uni-Klinikum nach Dresden verlegt. Dort teilten uns die Ärzte nach kurzer Zeit ihren hochgradigen Diagnoseverdacht mit: Spinale Muskelatrophie, Typ 1; Ellis Lebenserwartung sollte weniger als ein Jahr betragen. Die Gedanken und Gefühle, die mich damals übermannten, kann ich nicht in Worte fassen, wir verlebten die schlimmste Zeit unseres Lebens.

Weil wir gezwungen waren, uns mit dieser Situation „vertraut“ zu machen, stellte ich den Ärzten erste Fragen: Wie wird Elli sterben? Wo wird sie sterben? Eine der behandelten Ärzte sagte mir damals, ich solle erst die endgültige Diagnose-Stellung abwarten, denn es könnte ja auch sein, dass unsere Tochter keine SMA, sondern PWS hat. Von PWS hatte ich noch nie etwas gehört und stellte der Ärztin Fragen zu diesem Syndrom. Als sie mir sagte, dass es sich dabei um eine komplexe Behinderung handelt, mit der sowohl geistige als auch körperliche Beeinträchtigungen einhergehen, fragte ich sie, ob ich ein schlechter Mensch bin, wenn ich mir lieber eine SMA als PWS wünsche. Der Gedanke an ein Leben mit einem behinderten Kind ängstigte mich zu sehr.

Anfänglich konnte ich mir nicht vorstellen, Elli mit nach Hause zu nehmen, geschweige denn, bei ihr zu sein, wenn sie stirbt. Aber mit jedem Tag, der verging, ließ diese Angst nach und schon nach kurzer Zeit wollte ich Elli keine Minute mehr aus der Hand geben. Wir nahmen Elli mit heim, hatten eine tolle Unterstützung durch die Ärzte und Schwestern. Sie brachten mir bei, wie ich mit all den Überwachungsgeräten umgehen muss und ich ließ mir zeigen, wie man eine Magensonde legt, denn ich wollte niemanden Fremdes mehr an meine kleine Maus heran lassen. 

Ich wollte versuchen, meiner Elli die kurze Zeit, die sie auf dieser Welt nur haben sollte, so schön wie möglich zu gestalten. Und wir fingen sogar an, mit ihr zu scherzen und zu lachen. Aber die Gedanken daran, dass ich ihr nie würde Zöpfe flechten können, dass wir nie zusammen mit Puppen spielen würden und sie nie die rosa Hausschuhe würde tragen können, zerrissen mir fast das Herz.
In diesen Wochen wünschte ich mir jeden Tag mehr, dass Elli bleibt. Ich würde jede Krankheit oder Behinderung akzeptieren, wenn mir meine Elli nur nicht weggenommen werden würde.

und dann kam nach ca. fünf Wochen der Anruf aus der Uni-Klinik: Elli hat keine SMA, sondern das Prader-Willi-Syndrom. Und seit diesem Tag scheint für mich die Sonne, und sie tut es jeden Tag. Denn von da an wusste ich, ich werde Elli Zöpfe flechten können, wir werden gemeinsam mit Puppen spielen und sie wird die rosa Hausschuhe tragen können, die ich gekauft hatte.
Und heute, drei Jahre später, flechte ich ihr Zöpfe, auch wenn sie das überhaupt nicht mag. Ellis Puppe Klara geht überall mit hin, sogar zur Toilette und die süßen Hausschuhe sind ihr mittlerweile schon zu klein.

Ich habe wie die meisten anderen PWS-Mütter in den letzten 3 Jahren Bekanntschaft mit Vojta und Castillo Morales gemacht, bin mittlerweile Fachfrau, was das Beantragen von Pflegestufe, Schwerbehindertenausweis und Heil- und Hilfsmitteln angeht. Ich habe monatelang auf das erste energische Weinen von Elli gewartet und vor Glück geweint, als sie es das erste Mal tat und ich war unheimlich stolz auf ihre ersten eigenen Schritte, die sie kurz nach ihrem zweiten Geburtstag tapsig vorführte.

Aber ich bin vor allem Eines: Glücklich!
Elli hat mein Leben und meine ganze Einstellung dazu von Grund auf verändert. Hatte ich früher eine Meinung und war fest davon überzeugt, konnte ich nur schlecht andere Anschauungen gelten lassen; Elli hat mich gelehrt, tolerant zu sein. Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch geht anders mit seinem Schicksal um, es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Bevor es Elli gab, strebte ich ständig nach mehr, dachte heute schon darüber nach, was morgen sein würde und ich brauchte immer einen Plan. Dank Elli genieße ich das Hier und Jetzt, sie zeigt mir immer wieder, wie schön es ist, einfach innezuhalten und die Gegenwart zu genießen. Denn was kommen wird, werden wir nie wissen, es zählt, heute das Beste aus dem Leben zu machen.

Im Freundeskreis trug ich immer den Spitznamen „Der Stress“, weil ich hektisch und ungeduldig bin. Aber Elli zwingt mich mit ihrer friedlichen und langsamen Art jeden Tag, ruhiger zu werden und runter zu fahren.

Elli ist heute dreieinhalb Jahre alt. Vieles haben wir schon zusammen erlebt und ich weiss, dass noch Vieles vor uns liegt. Angst vor der Zukunft habe ich heute nicht mehr, denn Elli ist wunderbar genauso wie sie ist. Ich würde sie mir kein bisschen anders wünschen.

Ich weiss heute, dass das Problem nicht die Menschen mit einer Behinderung sind, sondern die Gesellschaft, in der wir leben, denn die kann oftmals mit besonderen Menschen nicht umgehen. Aber ich habe gelernt, dass unsere Mitmenschen offener, neugieriger und verständnisvoller sind, wenn ich nur offen genug auf sie zugehe. Jeder in unserem Umfeld weiss, dass Elli PWS hat und alle wissen, dass sie mich ansprechen können, wenn sie unsicher sind oder etwas über Elli und das PWS nicht wissen. Elli wird von allen um uns herum wunderbar akzeptiert, andere Eltern im Kindergarten nehmen an Kindergeburtstagen Rücksicht auf unsere „besondere“ Ernährung, und selbst entfernte Bekannte oder Nachbarn freuen sich mit uns über jeden Entwicklungsschritt, den Elli bewältigt.

Das Leben mit einem PWS-Kind ist sicher anders, als man es sich in der noch sorgenfreien Schwangerschaft vorstellt, aber es ist keinesfalls schlechter, ganz im Gegenteil, meine Elli bereichert mein Leben jeden Tag und macht mich zum glücklichsten Menschen auf der Welt.

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Hilfreiche Beiträge

pws posting awareness 2022 profilbild

Der PWS-Monat Mai: Aufmerksamkeit für den Alltag mit dem Prader-Willi-Syndrom 

Bereits seit drei Jahren heißt es immer im Mai:  Hallo Prader-Willi-Syndrom-Monat! Wir möchten in diesem Monat mehr Aufmerksamkeit auf das PWS als seltene Erkrankung lenken und erklären, was das Leben mit PWS für Familien bedeutet.

Auf Facebook könnt Ihr ab heute wieder unser Profilbild für den PWS-Monat herunterladen, das Ihr in den kommenden Wochen statt Eures normalen Profilbildes benutzen könnt: Auf Facebook, Twitter, LinkedIn oder WhatsApp – wo immer ihr möchtet!

In diesem Jahr soll vor allem der Alltag mit PWS im Fokus der Aufmerksamkeit stehen: deshalb stellen wir gerade aus allen euren Videoeinsendungen einen YouTubeClip zusammen, der einen Tag im Leben eines Menschen mit PWS zeigen soll – mit allen Herausforderungen und Besonderheiten. Wir geben Euch Bescheid, sobald es fertiggestellt und online ist – und dann dürft ihr: Teilen, Teilen, Teilen! Denn wir wollen gerne so viele Menschen wie möglich erreichen!

 
pws monat mai 2023

So sieht der Alltag mit PWS aus: Unser Video zum PWS-Monat Mai 2023! 

Im Mai 2023 rücken wir den Alltag mit PWS in den Mittelpunkt! Einem fremden Menschen zu erklären, wie der Alltag mit dem Prader-Willi-Syndrom aussieht, ist oft nicht einfach. Es beeinflusst unser tägliches Leben in vielen verschiedenen, großen und kleinen Dingen. Diese Momente machen wir in unserem Video zum PWS-Aktionsmonat nun sichtbar.

Korsett oder Orthesen anlegen, die Spritze mit Wachstumshormonen setzen, intensive Gefühle und herausforderndes Verhalten begleiten, Sicherheit im Alltag geben oder sorgfältiges Ernährungsmanagement gehören für unsere Familien zum Alltag. Wir freuen uns, mit dem Video nun einen Einblick geben zu können, wie dieser Alltag aussieht:

Hier geht es zum Video!

Unsere Bitte: Gebt unserem Video zum Aktionsmonat möglichst viel Reichweite, indem ihr es liked, teilt und an Familie, Freunde und Bekannte schickt. Je mehr Menschen das PWS und seine Auswirkungen im täglichen Leben kennen, desto besser für unsere Kinder.

Vielen Dank an alle Familien, die uns mit so zahlreich eingesendeten Clips unterstützt haben!

 
pws monat mai 2023

Bald ist es wieder so weit: Der PWS-Monat Mai steht vor der Tür!  

Der Monat Mai steht wieder ganz im Zeichen des PWS: Wir wollen auf das Prader-Willi-Syndrom aufmerksam machen! Im letzten Jahr haben wir ein Video erstellt, in dem Ihr als Eltern zu Wort gekommen seid und über die Herausforderungen des Lebens mit PWS und was Euch dabei hilft, gesprochen habt. 

In diesem Jahr möchten wir gerne den Alltag mit PWS in den Mittelpunkt rücken. Denn: Selbst, wenn jemand das Prader-Willi-Syndrom kennt, so weiß er doch in den meisten Fällen nicht, was das für das tägliche Leben innerhalb einer Familie bedeutet.

In vielen kleinen und großen Dingen läuft ein Tag für eine Familie mit PWS anders ab – und genau das möchten wir in einem neuen YouTube-Video zeigen. 

Unser Ziel ist es, im Mai einen Film mit dem Titel „Ein Tag mit PWS“ zu veröffentlichen und die vielfältigen Herausforderungen, die diese komplexe Erkrankung mit sich bringt, zeigen. Dafür brauchen wir Eure Hilfe! Denn der Film soll aus möglichst vielen verschiedenen Sequenzen bestehen, die die Vielfalt der Symptome des Prader-Willi-Syndroms widerspiegeln und so sichtbar machen, was wir alle jeden Tag aufs Neue bewältigen. 

Bitte sendet uns deshalb in den nächsten Wochen kleine Videoschnipsel aus Eurem Alltag zu. Ob Ihr oder Euer Kind darauf zu sehen sind, ist ganz Euch überlassen – Ihr könnt die Herausforderungen auch ohne sichtbare Personen einfangen. Damit Ihr Euch ein wenig besser vorstellen könnt, was Ihr zeigen könnt, haben wir am Ende des Posts eine kleine Liste mit Beispielen für Euch erstellt. 

Wichtig für die Videos: 

  • Bitte filmt unbedingt im Querformat, da dies das Format des finalen Films sein wird. Das Hochformat der klassischen Smartphone-Videos ist schwierig in ein Querformat einzufügen. 
  • Bitte filmt mit einer möglichst hohen Auflösung/in möglichst guter Qualität mit Eurem Smartphone. 
  • Ihr könnt im Video gerne sprechen – müsst aber nicht. Wir werden die Clips mit Text ergänzen, der die gezeigten Bilder erläutert. Wenn ihr etwas sagen möchtet, beschränkt euch am besten auf wenige, kurze Sätze
  • Die Clips könnt ihr uns per E-Mail an info@prader-willi.de senden – oder ihr nutzt einen Versandlink, zB über Wetransfer, sollte die Datei zu groß für eine E-Mail sein. 
  • Bitte achtet darauf, dass im Video nur Ihr selbst/Eure Kinder zu sehen seid – alle anderen Personen müssen einer Videoaufnahme/Veröffentlichung explizit zustimmen. 
  • Einsendeschluss ist der 24. April 2023 – damit wir noch ein wenig Zeit haben, das Video zusammenzustellen! 

Wir freuen uns sehr auf Eure Beiträge und hoffen, mit dem fertigen Film künftig vielen Menschen zeigen zu können, was das Leben mit PWS bedeutet – und wie es ganz konkret im Alltag aussieht. 

Beispiele für mögliche Videosequenzen: 

  • Brillenetui / Brille aufsetzen 
  • Ernährungsmanagement: vorbereitete Teller, keine Selbstbedienung 
  • Korsett (anlegen) zeigen 
  • Reha-Buggy zeigen /Kofferraum Auto oder Probleme im Nahverkehr 
  • Sporteinheiten / Bewegung zeigen 
  • Arzttermine (Achtung: In Praxen darf in der Regel nicht gefilmt werden. Sollte bei Euch in den nächsten Wochen ein Termin in einer Spezialambulanz anstehen, fragen wir gerne für Euch an, ob eine kurze Sequenz gefilmt werden darf.) 
  • Begleitungen von Gefühlen, so weit wie möglich 
  • Upload Arztbericht in PraWiData 
  • Telefonate mit Behörden / SPZ / Gespräche mit Schulen & Kindergärten 
  • Spritze mit Wachstumshormonen 
  • Physiotherapie-Übungen 
  • Sequenzen aus Logopädie und Ergotherapie 
  • Absprachen treffen 

 
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Tag der Seltenen Erkrankungen 2023: Laufen für das Prader-Willi-Syndrom! 

Heute ist der Tag der Seltenen Erkrankungen, zu denen auch das Prader-Willi-Syndrom zählt. Heute wollen wir laut sein und darauf hinweisen, dass auch Erkrankungen, die wenig bekannt sind und wenige Menschen betreffen, Aufmerksamkeit brauchen. Nur so können Diagnosen schneller gestellt und wirksame Therapieansätze gefunden und zugänglich gemacht werden.

Ein Tag ist gut – ein Jahr ist besser!

Der Tag der Seltenen Erkrankungen ist wichtig, aber wir wollten uns für dieses Jahr eine Aktion überlegen, die etwas dauerhafter ist und durch das weitere Jahr mitläuft – und damit sind wir auch schon beim Thema:

Wir rufen Euch dazu auf, das Jahr 2023 zu nutzen, um Spendenläufe zum Prader-Willi-Syndrom zu veranstalten. Ganz egal ob klein oder groß, im privaten Rahmen oder als offizielle Veranstaltung: Sammelt engagierte Läuferinnen und Läufer mit Sponsoren, legt eine Laufrunde fest und sammelt pro gelaufener Runde einen Spendenbetrag in gewünschter Höhe.

Warum Spendenläufe?

Wenn Menschen zusammenkommen, ist das immer eine gute Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Das PWS rückt damit näher und Menschen lernen eine Erkrankung kennen, mit der sie sonst vielleicht keine Berührungspunkte haben. Und: Wir sammeln Spenden, um Projekte wie PraWiData und andere wichtige Vorhaben weiter zu finanzieren.

Und wie soll ich das machen?

Dafür haben wir uns etwas überlegt: Unter dem Menüpunkt „Spendenläufe“ findest Du alle wichtigen Materialien, die Du für die Organisation eines Spendenlaufes benötigst. Dazu gehören eine Anleitung mit vielen wichtigen Punkten, die zu beachten sind, ein Info-Dokument zum PWS, Vorlagen für Läuferzettel, Urkunden und Texte für Mail-Einladungen.

Damit möchten wir euch die Organisation so einfach wie möglich machen. 

Berichterstattung über Spendenläufe

Wir möchten gerne über Eure Aktionen berichten – hier, im Newsletter oder auch auf Facebook und Twitter. Wir freuen uns deshalb, wenn Ihr uns per Mail an info@prader-willi.de über Eure Spendenläufe Bescheid gebt – vorher oder nachher. Solltet Ihr uns ein Foto mitschicken wollen, benötigen wir das Einverständnis der abgebildeten Personen für eine mögliche Veröffentlichung. Auch dafür können wir Euch ein entsprechendes Formular zur Verfügung stellen.

Und jetzt: Auf die Plätze, fertig…. Spendenlauf!

 
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Wir wollen wachsen! 

So kannst Du PraWiData unterstützen.

In der Dezember-Ausgabe der PWSInfo haben wir es schon berichtet: Unsere Datenbank PraWiData ist nun für alle geöffnet – jetzt geht es darum, möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Euch als unsere Vereinsmitglieder, aber auch Familien, die nicht Mitglied der PWSVD sind. Wie wir das tun wollen, erklären wir Euch in diesem Beitrag – und warum wir dabei Eure Unterstützung brauchen.

Wie PraWiData funktioniert? Das ist ganz einfach:

  1. Du lädst Dir die App „PraWiData“ in deinem AppStore herunter.
  2. Du besuchst die Seite www.prawidata.de und füllst das Formular unter „PraWiData App“ aus.
  3. Jetzt heißt es: Warten! Denn wir senden Dir nun einen QR-Code per Post zu, mit dem Du Dich in der PraWiData App anmelden kannst.
  4. Code angekommen? Dann bitte: App öffnen, Code scannen – und Du kannst loslegen!
  5. Wie die Benutzung der App und das Hochladen der Daten funktioniert, haben wir in zwei YouTube Tutorials (1 und 2) Schritt für Schritt erklärt. Falls Du noch Fragen hast, melde Dich gerne in der Geschäftsstelle.

Jetzt kommt es drauf an!

…eigentlich geht ja Qualität über Quantität – aber wenn es um Daten geht, braucht man erst einmal eine bestimmte Menge davon, damit diese aussagekräftig sind. Wir brauchen also möglichst viele Menschen, die ihre Daten, oder die Daten Ihrer Kinder bei PraWiData hochladen. Nur dann können Mediziner und Behandler daraus die Informationen für die Behandlung des PWS ableiten, die uns und unsere Kinder einen großen Schritt nach vorne bringen werden.

Deshalb unsere Bitte: Nutzt PraWiData – und stelle die App Deinen Freunden und Bekannten vor, die ein Kind mit PWS haben, aber vielleicht nicht Vereinsmitglied sind. 

 
pws posting awareness 2022 profilbild

Hallo Mai – hallo PWS-Monat! 

Im letzten Jahr haben wir damit begonnen – und alles, was man zweimal macht, ist ja eine Tradition: Der Monat Mai ist der Prader-Willi-Syndrom-Monat! Wir möchten in diesem Monat mehr Aufmerksamkeit auf das PWS als seltene Erkrankung lenken – und dafür brauchen wir Eure Unterstützung!

Auf Facebook findet Ihr ab sofort auch für dieses Jahr ein eigens erstelltes Profilbild, das Ihr im Mai statt Eures normalen Profilbildes benutzen könnt: Auf Facebook, Twitter, LinkedIn oder WhatsApp – wo immer ihr möchtet!

Im PWS-Monat 2022 sollen Eure Bedürfnisse und Wünsche als Eltern im Mittelpunkt stehen: deshalb haben wir Euch bereits im April gebeten, uns drei Fragen zu beantworten. Vielen Dank für Eure Einsendungen! Wir machen daraus ein Video für unseren YouTube-Kanal, das am 7. Mai 2022 veröffentlicht wird. Wir geben Euch Bescheid, sobald es online ist – und dann dürft ihr: Teilen, Teilen, Teilen! Über unsere YouTube-Videos erreichen wir sehr viele Menschen – und das möchten wir auch für den PWS-Monat Mai nutzen!

Am 15. Mai werden wir auf Facebook außerdem wieder einen allgemeinen Beitrag veröffentlichen, der erklärt, was das Prader-Willi-Syndrom ist und wie es sich äußert. Bitte teilt auch diesen Beitrag möglichst oft, und bittet Eure Freunde darum ihn weiterzuteilen, damit diese Information möglichst große Kreise zieht.